Endlich ist es soweit, nur noch wenige Wochen und es geht los. Die Radtour nach Brem startet am Sonntag den 23. August um 7:30 Uhr mit dem Reisesegen an der Pfarrkirche St.Jakob.

 

Entstanden ist diese Idee bereits im Oktober 2006. In diesem Jahr wurde die Partnerschaftsurkunde zwischen den beiden Gemeinden Brem sur Mer und Mammendorf unterschrieben. Etwa 50 Mammendorfer waren zu diesem Anlaß an den Atlantik gereist. Aus einer Weinlaune heraus, kam Erwin Wieser damals auf die Idee vielleicht mal irgendwann die Strecke mit dem Rad zurückzulegen. Dann gab es kein zurück, man nahm ihn beim Wort. Bald war klar, das dieses Unternehmen nicht vor 2009 starten konnte. Im Jahr 2007 gab es bereits Pläne von Alain Frebault die Strecke zu Fuß zu bewältigen, er schaffte die über 1200 km in 38 Etappen. Im Jahr 2008 gab es auch keine Chance die Tour durchzuführen, da alle  Mammendorfer mit der  1250-Jahrfeier bechäftigt waren.

Anfang 2009 wurden die Pläne dann endlich konkret, Erwin Wieser suchte über die Presse Interessierte.Es gab eine relativ große Nachfrage. Seine Idee war das ein Reisebus die Radelgruppe begleitet. Als es dann ernst wurde und es darum ging eine Anzahlung zu leisten, war das Interesse nicht mehr ganz so groß.

Im Februar gab es ein erstes Treffen der Radlgruppe, 14 Personen hatten sich dazu entschlossen an der Fernradtour teilzunehmen. Hier wurden Ideen gesammelt, wie man die Hin- und Rückreise bewerkstelligen könnte. Schlußendlich einigte man sich darauf. einen Transporter zu mieten und für die Rückreise den Reisebus des Partnerschaftsvereins zu nutzen. Übernachtet wird in Hotels, die von Eva Müller gebucht wurden.

 

Auch ein Fahrer war schnell gefunden, Eva Mulorz, die Frau von Heiner, einer der Radler, hat sich bereiterklärt uns zu begleiten. Zusätzlich hat sich auch Sissi Steindl entschlossen die Fahrt mit ihrem Privat-PKW zu begleiten.

Dies bedeutet für uns Radler einen großen Kompfort, wir reisen ohne Gepäck und haben die Sicherheit, das wenn doch mal was sein sollte motorisierte Hilfe zur Stelle ist.

15 Radler (13 Männer und zwei Frauen)  sind nun festentschlossen die Strecke mit dem Rad zu bewältigen. Ein Franzose aus Brem sur Mer, der uns eigentlich begleiten wollte, hat leider aus diversen Gründen abgesagt.

Viele tausende Kilometer wurden in diesem Jahr geradelt. Seit Mai gibt es montags eine abendliche Trainingsrunde mit Gerhard Wimmer. Gerhard ist auch Mitglied beim ADFC und kennt jeden Hügel und viele versteckte Pfade im Umkreis. An diesen Tagen haben wir Touren von 50-60 km zurückgelegt und unseren und auch die benachbarten Landkreise von einer ganz neuen Seite kennengelernt.

Außerdem verfügt Gerhard auch über ein sehr gutes technisches Geschick, dies hat er beim Beheben von diversen Pannen bereits bewiesen.

Diese Trainingsrunde hat Gerhard auch schon in den Jahren der Pilgerfahrten veranstaltet und aus dieser Zeit waren noch einige Radler mit uns unterwegs. Hin- und wieder wurde auch mal eingekehrt, so das aus der Abendrunde auch einmal eine Nachtfahrt wurde.


Montagstouren

St.Ottilien

(2 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=9|detail=0|overlib=1|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Tour nach Dachau

(9 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=10| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Tour Altomünster im April

(2 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=11|detail=0|overlib=1|displayname=1|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Zusätzlich gab es noch viele andere gemeinsame Touren.


 

Münchner Radlring

(10 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=2| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Starnbergrunde

(16 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=7| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Zugspitzumrundung

(4 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=6| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Räuber Kneisel Tour

(5 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=4| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Mariabirnbaum

(5 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=5| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Mariabrunn

(5 Bilder){phocagallery view=category|categoryid=30| imageid=0|limitstart=0|limitcount=3|detail=0|displayname=0|displaydetail=1|imageshadow=shadow1}

 

Dies sind alles topaktuelle Bilder von 2009, leider war die Datumeinstellung an de Kamera nicht korrekt!

 1520 km in 13 Etappen, das heißt durchschnittlich 120 km am Tag. Die Route wurde von Adi Stumper geplant, der bereits seit vielen Jahren Tourenleiter beim ADFC ist. Adi hat sich nicht wenige Nächte um die Ohren geschlagen, bis alles ausgearbeitet war.

Die Strecke mit dem Auto, bzw. mit dem Bus in unsere Partnergemeinde beträgt etwa 1250 km. Die Radtour ist so geplant, das wir ohne größere Steigungen an unser Ziel kommen. Ein Großteil der Strecke führt uns über den offiziellen Fernradweg Eurovelo 6, der vom Schwarzen Meer bis zum Atlantik verläuft. Wir stossen am Bodensee auf diesen Radweg, der uns ein kurzes Stück durch die Schweiz führt. Vorbei an den ruhigen Gewässern des Bodensees und dem ohrenbetäubenden Rheinfall bei Schaffhausen, passieren wir bei Basel die Grenze nach Frankreich. Wir kommen durch das südliche Elsass, die Gegend hier besteht aus Tälern, Talmulden und Dörfern.

Entlang der Weinstrasse des berühmten Burgunders geht es vorbei an Flüssen und Kanälen durch die Bourgogne. Im Tal der Loire werden wir viele prunkvolle Schlösser bewundern können. Das Tal der Loire ist Inbegriff des romantischen Frankreichs. Dem ländlichen Charme der Region steht der kulturelle Reichtunm der Städte in nichts nach. Erst kurz vor Nantes verlassen wir diese traumhafte Route.

Durch die Weinberge der Vendée führt uns unsere letzte Etappe dann direkt an die Atlantikküste, wo wir von den Bremois und einer deutschen Delegation empfangen werden.

Dann wird's richtig anstrengend: es wartet ein sehr umfangreiches Programm auf uns. Wir werden in Gastfamilien untergebracht und in der Nacht von Sonntag bringt uns der Bus wieder zurück nach Mammendorf.

Anton Simmetsreiter hat die gesamte Strecke fürs GPS-Gerät eingegeben, die geamte Route kann man sich hier anschauen.